Ziele und Sicherheiten
Gehen wir eben singend und tanzend in den Tod, und der wenigstens ist uns gewiss …
Die Sache mit dem Mops auf dem Berge kurz vor der letzten Talfahrt der Seilbahn. 2 Familien machen sich von der Bergstation am Wendelstein noch auf den Weg zum Gipfel. Eine Tafel gibt 15 Minuten für den einfachen Weg an, eine andere preist den Rundweg von 45 Minuten an. Es ist kurz nach 4, um 5 fährt die letzte Seilbahn nach unten. Es ist schon kurz nach 4, es ist neblig, die Steine sind glitschig, Aussicht gleich null, je höher je weniger.
Eltern sprechen mit Kindern. Da nicht ins Wasser, sonst kannst Du das nicht, müssen wir jenes, Elternsprech. Taubenkropfleinkraus oder Klatschnelke, erklärt ein botanisch versierter Vater seinem 5-jährigen:
(können Erwachsene sich nicht einfach mal miteinander produzieren? vermutlich nicht, weil da hört ihnen ja keiner zu, bestenfalls)
Viel Kinderkrach, Ohnmacht das.
„nasse Schuhe und dann darfst Du dies nicht und wir können das nicht mehr, später, und das willst Du Doch auch nicht, oder?“
Ein Mops, steif, unbeweglich, und hilflos, auch dabei und vornweg.
folgen dem, von dem sie glauben, der sie führt.
Oder sie rennen mit allen anderen.
Das passt auch gut zusammen.
Die meisten Gattungen wählen sich ihre Anführer,
auf die eine oder andere Art.
Egal, wohin ersie sie führt.
Das heißt dann sozial.
Immerhin, Gemeinschaft ist nicht zu unterschätzen,
in guten wie in schlechten Zeiten.
Wie ein mehrfacher Orgasmus. Diese Gewitter im Juli, ein langsames Rollen und Grummeln, Fronten kommen sich näher.
Die Spannung steigt, die Erregung, es ist absehbar, was passiert, nicht aber Ort und Zeit.
Böen gehören dazu, das Rascheln der Pappeln, wildes, bewegtes Schwingen in der Natur. Wellen, Wellen der Erregung. Fernes Wetterleuchten.
Dann der erste Blitz, direkt auf kurzem Wege. Erde und Himmel vereinigt, ein Jauchzen, aah, aber es ist nicht vorbei.
Weiter mit Rollen, mit Erregung, mit Rascheln und Wild. Ein Rhythmus der Erregung, eine Melodie der Entladung. Dunkel die Wolken wie geschlossene Augen. Verborgen die Kraft, die dies bewirkt, sichtbar die Lust. Hörbar. Und spürbar. Sequenz des Seins.
Vor Dir liegt das, dann zieht es vorbei, und ist nach Dir.
Erlösend schließlich der Regen. Tropfen fallen, Spannung fällt von Dir. Kühle kommt auf. Befreiung, Erleichterung, Ruhe. Fallende Stille.
Tatsächlich habe ich Freumde.
Und die sind nicht ausgeacht.
Kann ihre Stimmen hören im Or
wenn ichs Gerät – ausgemacht.
Viel die sonst so
Reden und tun als ob
Gehn paar Schritte rückwärts,
ham ein @ – im Kopp
Tu die doch mal
All in ein Zug rein
Wirst schon sehn, wie der Zug
voll und voll wird sein
Ja was glaubst Du wird sein
wie DER Zug
voll wird sein
Wo .willst Du hin?
Wo kommst Du her?
Was brauchst Du?
Wer ist Dir wichtig?
Was hast Du bei Dir?
Was kannst Du mit dem machen, was Du hast?
Wie
Wie kannst Du
Wie kannst Du mit Wem
Wie kannst Du mit Wem und Wann
Wie kannst Du mit wem und Wann und Wie
Wie kannst Du mit wem und Wann und Wie,
Wer ist noch da!
und was wollen die überhaupt hören.
oder können.
Sind ja alle im Wind.
Im Gewitter.
Es regnet.
Was sagt meine Frau im Wind?
Im Gewitter denkt sie nach,
jetzt
sie lächelt.
Warum Wie Was? Wachse!
Tanzen. Ohne zu sehen.
Musik macht eins.
Du hörst im Herzen
und mit dem Herzen,
in der Luft und mit der Luft.
Und spürst mit Herz,
und mit dem Herzen,
in Deinem Arm, an deinem Leib,
Deine Augen geschlossen.
Führt Dich Dein Weib.
oder eine Blinde, wer weiß das schon,
die Augen geschlossen.
Wissen musst Du das nicht.
Unter Freunden sein.
Woran sind Pianist:innen zu erkennen?
Sie haben stets alle Hände voll zu tun.
Deren es ja zwei hat, meist. So auch bei Wolfgang Lauth, einem wichtigen Mannheimer Pianisten, früh stilbildend in den fünziger Jahren des letzten Jahrhunderts – nein ich meine nicht das letzte, das könnte immerhin auch unser aktuell laufendes sein – sondern das vergangene. Also, Wolfgang Lauth hatte mit feinem Humor und oder dem Gespür für Standesunterschiede dieser Zeit, als Berufsbezeichnung „Akkordarbeiter“ als Untertitel an seinem Namen an der Klingel stehen. Nun wissen wir, dass klassische Akkordarbeiter am Band in der Industrie für jede geleistete Einheit bezahlt werden. Die meisten Musiker verwechseln allerdings Musik mit Noten, klingenden Noten, vielen, sehr vielen klingenden Noten. Nun, erfahrene, oder vielleicht auch nur Musiker eines anderen Schlags- aber auch Hörfreunde – wissen, Musik geschieht aus der Stille heraus und braucht Pausen, viele Pausen (die ja übrigens oft auch in den Noten ausdrücklich drin stehen). Wie Wayne Shorter sinngemäß etwa sagte: „… es kommen mir so viele Töne in den Sinn. Diesen lasse ich aus, und diesen, und die nächsten. Um vielleicht wieder einen zu spielen“.
Ich bin recht sicher, dass er diese Zeit nicht nur nutzt, um seinem Sinn zu folgen, sondern auch um seinen Mitmusizierenden zuzuhören. Das tun Musiker immer zu einem gewissen Grad, mehr oder weniger. Gute Musiker eben mehr, meine ich …
Ach ja, warum können Pianist:innen nicht Schreibmaschine schreiben? Weil sie immer gleich 10 Tasten gleichzeitig antippen.
Beachten Sie, dass die alten Münzen (im Bild: links) mit dem vollzogenen Austritts des Vereinigten Königreichs wertlos geworden sind und Sie sich bei derem Gebrauch wegen der Verbreitung, Nachmachung, Verfälschung oder Fälschung von Zahlungsmitteln strafbar machen können. Angängige Sondervoten partikulärer geopolitischer Interessensgruppen (im Bild: rechts) sind davon ausgenommen und können zukünftigen Änderungen unterworfen sein.
Gerne nehmen wir die durch die Änderung der fiskalischen Euro-Regulationsverfahrenskonsekution obsolet gewordenen Altmetall-Scheiben zur finanzneutralen und fiskaltechnisch unbedenklichen Entsorgung an allen bekannten Stellen an.